Weltverfolgungsindex 2026: 388 Millionen Christen unter Druck
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Am 14. Januar 2026 hat das christliche Hilfswerk Open Doors den Weltverfolgungsindex 2026 veröffentlicht. Die Zahl darin ist schwer zu fassen: rund 388 Millionen Christen weltweit sind einem hohen bis extremen Maß an Verfolgung und Diskriminierung ausgesetzt. Das ist ein neuer Höchststand.
Wo es am gefährlichsten ist
Die zehn Länder mit der stärksten Verfolgung sind laut Index: Nordkorea, Somalia, Jemen, Sudan, Eritrea, Syrien, Nigeria, Pakistan, Libyen und Iran.
Besonders auffällig ist Syrien. Das Land ist von Platz 18 auf Platz 6 gesprungen — einer der größten Sprünge in der Geschichte des Index.
Nigeria bleibt das tödlichste Land
Von den 4.849 weltweit dokumentierten Todesopfern christenfeindlicher Gewalt im Berichtszeitraum entfielen 3.490 auf Nigeria allein. Insgesamt stehen 14 Länder südlich der Sahara auf der Liste.
Verfolgung sieht nicht immer nach Gewalt aus
Der Index erfasst nicht nur Gewalt. Er erfasst auch die leiseren Formen: erzwungene Isolation, staatliche Kontrolle bis hinein in Online-Gottesdienste, rechtliche Benachteiligung im Alltag. Für viele Betroffene bedeutet Glaube schlicht, vorsichtig zu sein.
Warum wir das hier schreiben
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Quelle: Open Doors Deutschland, Weltverfolgungsindex 2026. Alle Zahlen stammen aus der Veröffentlichung vom 14.01.2026 und beziehen sich auf den Berichtszeitraum bis Ende 2025.